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Einordnung der "Gärten" in übergeordnete Gartentypen
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Erlaeuterungen
  
  
  
Dachfarm/-garten: Kommerzielle oder nicht-kommerzielle Produktion von Nahrungsmitteln auf Dächern. Meist handelt es sich bei den Gebäuden, deren Dächer genutzt werden, um ehemalige Fabriken, Bürogebäude, Hotels oder ähnliches (Quelle: Stadtacker Redaktion).
  
Frauengarten: Gemeinschaftsgarten, der ausschließlich oder hauptsächlich von Frauen betrieben wird (Quelle: Stadtacker Redaktion).
  
Dies sind Gärten, die gezielt Wahrnehmungselemente „einbauen“ wie z.B. haptisch: Barfuß- und Tastpfade zum Fühlen des Materials auf dem Boden oder von Stacheligkeit, oder olfaktorisch: Duftecken oder – boxen (Quelle: Stadtacker Redaktion).
  
Gemeinschaftsgarten (gemeinschaftliche Nutzung): Ein Gemeinschaftsgarten ist ein als Garten genutztes Stück Land, das von einer Gruppe von Personen gemeinsam genutzt und bewirtschaftet wird. Unter gemeinschaftlicher Nutzung ist zu verstehen, dass alle Flächen von allen Personen genutzt werden und es keine persönlichen Beete gibt (Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinschaftsgarten, Stadtacker Redaktion).
  
Gemeinschaftsgarten (individuelle Nutzung): Im Gegensatz zum Gemeinschaftsgarten mit gemeinschaftlicher Nutzung wird hier unter individueller Nutzung verstanden, dass einige Flächen bestimmten Personen oder Personengruppen zugeordnet werden und somit nicht alle Flächen von allen beteiligten gleichermaßen genutzt werden dürfen (Quellen: Stadtacker Redaktion).
  
Gemeinschaftsgärten, mit dem Ziel Menschen aus verschieden Generationen die Möglichkeit der Begegnung, des Austauschs und des gegenseitigen Helfens zu geben (Quelle: Stadtacker Redaktion).
  
Die unerlaubte Kultivierung von Land, das jemand anderem gehört. (Quelle: Richard Reynolds (2009): Guerilla Gardening – Ein botanisches Manifest. S.12)
  
Heilgarten/Therapiegarten: Garten, der von den Patientinnen und Patienten medizinischer Einrichtungen genutzt und gepflegt wird. Der Aufenthalt im Garten soll den Heilungsprozess unterstützen (Quelle: Stadtacker Redaktion).
  
Der Imker beschäftigt sich mit der Haltung, der Vermehrung oder der Züchtung von Honigbienen und der Produktion von Honig und weiterer Bienenprodukte. (…) Eine Sonderform zur klassischen Imkerei im ländlichen Raum stellt die Stadtimkerei dar (http://de.wikipedia.org/wiki/Imkerei, Stand: 02.09.2012).
  
Interkulturelle Gärten werden von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft gemeinsam bewirtschaftet. Individuell angepflanzte Kräuter und Blumen, Obst und Gemüse aus der Heimat schlagen Wurzeln – und mit ihnen die Menschen. Seit 1996 sind interkulturelle Gärten eine bundesweit anerkannte soziale Bewegung im Rahmen von Integrationsarbeit und bürgerschaftlichem Engagement (Quelle: www.landgertagderstadtnatur.de)
  
Jugend- /Kinder-Garten: Gemeinschaftsgärten von und mit Kindern bzw. Jugendlichen, in denen sie sich und die Natur erfahren, spielen und gärtnern können (Quelle: Stadtacker Redaktion).
  
Kinderbauernhof: Ähnlich den Jugend-/ Kinder-Gärten, nur dass neben meist kleineren Nutzgärten auch Tiere gehalten werden. Die Kinder und Jugendlichen lernen Verantwortung zu übernehmen und können sich den Ort als eine Art Abenteuerspielplatz aneignen (Quelle: Stadtacker Redaktion).
  
Kleingarten/Schrebergarten: sind Gärten, die verpachtet werden und von den NutzerInnen zur Produktion von Obst, Gemüse und Blumen, etc. für den Eigenbedarf genutzt werden sowie der Erholung dienen. Außerdem liegen die Gärten in einer Anlage, die über verschieden gemeinschaftliche Einrichtungen (z.B. Vereinshäuser und Spielplätze) verfügt (vgl. §1 Bundeskleingartengesetz, http://www.kleingarten-bund.de/praxis/recht/gesetze/hintergrund_bundeskleingartengesetz).
  
Mietergemeinschaftsgarten: Gemeinschaftsgarten, der von den anliegenden Mietern, zumeist im Hinterhof, betrieben wird (Quelle: Stadtacker Redaktion).
  
Zumeist aufgrund nur kurzer Nutzungsverträge erfolgt der Anbau in transportablen Behältnissen, wie etwa Reissäcken, Bäckerkisten oder Tetrapacks. Auch die Gartengebäude sind transportabel (z.B. umgebaute Schiffcontainer) und ein Umzug auf einen andere Fläche dadurch vereinfacht (Vgl. http://prinzessinnengarten.net/wir/ „Ein mobiler Garten“)
  

Wie bei interkulturellen Gärten der interkulturelle Austausch explizit Thema ist, sind es hier Religionen. Außerdem findet man in diesen Gärten oftmals religionsbezogene Gestaltungselemente oder Pflanzen: bestimmte Bäume, Muster, Symbole (Quelle: Stadtacker Redaktion).

  
  
Schulgarten (allg. Schulbildung): Ein Schulgarten ist ein für Aus- und Weiterbildungszwecke angelegter Garten. Er ist ein pädagogisches Mittel, um Wissen über Gartenbau und Landwirtschaft, sowie über Natur und Umwelt vermitteln. Dieser Schulgarten befindet sich an einer allgemeinbildenden Schule (Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Schulgarten, Stadtacker Redaktion).
  
Schulgarten (Aus- und Weiterbildung): Entspricht dem Zweck nach dem Schulgarten an einer allgemeinbildenden Schule, nur dass er sich an einer Schule zur Aus- und Weiterbildung befindet und dadurch ggf. andere Lernziele verfolgt werden (Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Schulgarten, Stadtacker Redaktion).
  
Dabei handelt es sich um eine von einem Landwirt im Frühjahr präparierte Fläche (Bodenbearbeitung und Aussaat, etc.), die dann Parzellenweise an Interessenten verpachtet wird. Diese pflegen und ernten das ökologisch angebaute Obst, Gemüse, Kräuter und Blumen eine Gartensaison lang. Ursprünglich wurde die Idee in Österreich entwickelt (Vgl. C.R. Vogl et al. (2003) Urban organic farming in Austria with the concept of Selbsternte (`self-harvest'). Renewable Agriculture and Food Systems: 19(2); 67-79).
  
  
Neben den Dachfarmen bzw. -gärten existieren noch weitere Formen der Landwirtschaft in und am Gebäude. So werden beispielsweise Speisepilze in Gebäuden angebaut (Quelle: Stadtacker Redaktion).