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Erlaeuterungen
  
Biologischer/ ökologischer Land- und Gartenbau ist eine Landbewirtschaftung im Einklang mit der Natur. Pflanzen werden vorbeugend gesund erhalten, Tiere artgerecht gehalten. Auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln und Düngemitteln wird verzichtet.
Ökologisch wirtschaftende Landwirtinnen und Landwirte erhalten die Bodenfruchtbarkeit überwiegend aus den eigenen Kräften des Betriebes, streben eine Kreislaufwirtschaft mit möglichst geschlossenen Nährstoffzyklen an, nutzen die Kräfte der Selbstregulation im Ökosystem, halten ihre Tiere möglichst tiergerecht und füttern sie nahezu ausschließlich mit betriebseigenen Futtermitteln, setzen keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel und mineralischen Stickstoffdünger ein, verwenden keine Leistungsförderer wie z. B. Fütterungsantibiotika, setzen keine gentechnisch veränderten Pflanzen und Tiere ein.
Quelle: Definitionen, Geschichte, Entwicklung und Statistik des Öko-Landbaus. Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung 2006, W. Janka. S. 2. http://www.oekolandbau.de/fileadmin/redaktion/oeko_lehrmittel/Berufsschulen_Agrarwirtschaft/Landwirtschaft/lw_modul_a/lw_a_02/lwma02_04neu_01.pdf (25.01.2012)
  
In der integrierten Produktion (IP) dürfen viele chemische Hilfsstoffe eingesetzt
werden, jedoch nur mit Einschränkungen (z. B. Pflanzenschutzmittel nur bei Überschreiten der wirtschaftlichen Schadenschwelle durch einen Schadorganismus, Düngemittel gemäß Bodenproben und Bedarfszahlen). Als „Integrierter Landbau“ wird ein landwirtschaftliches Konzept verstanden, das zwar den ökonomischen Erfolg zum Ziel hat, dabei jedoch ökologische Aspekte stärker als in der Vergangenheit beachtet. Biologische, technische und chemische Maßnahmen werden so aufeinander abgestimmt, um die Kulturpflanzen gesund zu erhalten, die natürlichen Ressourcen langfristig zu schonen und so ertragreiche Ernten von hoher Qualität zu ermöglichen. Der Integrierte
Landbau versteht sich selbst als Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung. Allgemeine, verbindliche Vorschriften für den Integrierten Pflanzenschutz gibt es nicht. Es soll für jeden Einzelfall eine optimale Kombination von Maßnahmen angewandt werden.
Quelle: Definitionen, Geschichte, Entwicklung und Statistik des Öko-Landbaus. Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung 2006, W. Janka. S. 3. http://www.oekolandbau.de/fileadmin/redaktion/oeko_lehrmittel/Berufsschulen_Agrarwirtschaft/Landwirtschaft/lw_modul_a/lw_a_02/lwma02_04neu_01.pdf (25.01.2012)
  
In der konventionellen Landwirtschaft dürfen sämtliche chemischen Hilfsstoffe im Rahmen der gesetzlichen Auflagen eingesetzt werden. Ihr Einsatz erfolgt oft präventiv (vorbeugend) und weitgehend  unabhängig vom aktuellen  Gefahrenpotenzial.
Quelle: Definitionen, Geschichte, Entwicklung und Statistik des Öko-Landbaus. Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung 2006, W. Janka. S. 3. http://www.oekolandbau.de/fileadmin/redaktion/oeko_lehrmittel/Berufsschulen_Agrarwirtschaft/Landwirtschaft/lw_modul_a/lw_a_02/lwma02_04neu_01.pdf (25.01.2012)